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    Wohngebäudeversicherung, so vermeiden Sie typische Fehler

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    Was sollte man beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung beachten?

    Das Wichtigste in 30 Sekunden

    Beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung sollten Sie vor allem den Deckungsumfang prüfen, um sicherzustellen, dass auch Elementarschäden abgedeckt sind. Achten Sie darauf, dass die Versicherungssumme dem aktuellen Wiederaufbauwert des Gebäudes entspricht, um Unterversicherung zu vermeiden. Zudem beeinflussen Bauweise und Gebäudetyp sowie der Standort Ihres Hauses die Prämienhöhe. Regelmäßige Anpassungen und Vergleiche der Angebote sind essenziell, um den besten Schutz für Ihre Immobilie zu gewährleisten.

    Der richtige Versicherungsschutz: Was sollte man beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung beachten?

    Als Immobilienbesitzer ist der Schutz Ihrer Investition von höchster Priorität. Eine Wohngebäudeversicherung bietet diesen Schutz und sorgt dafür, dass Sie im Schadensfall nicht finanziell belastet werden. Aufgrund der Vielzahl von Angeboten und Bedingungen kann der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung jedoch eine Herausforderung darstellen. In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen praxisorientiert, welche Aspekte Sie unbedingt beachten sollten.

    1. Deckungsumfang prüfen

    Der Deckungsumfang einer Wohngebäudeversicherung ist entscheidend, da er bestimmt, welche Schadensarten abgedeckt sind. Standardmäßig decken die meisten Versicherungen Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel ab. Diese Risiken werden als sogenannte "Elementarschäden" beschrieben, die zur Grunddeckung gehören. Doch es können Unterschiede bestehen, insbesondere bei Elementarschäden wie Überschwemmungen oder Erdbeben. Es ist ratsam, die Police daraufhin zu überprüfen, ob diese Risiken mitversichert werden sollten. Mehr zu den gedeckten Schäden finden Sie hier.

    2. Versicherungssumme und Unterversicherung

    Ein kritischer Punkt beim Abschluss der Versicherung ist die Festlegung der Versicherungssumme. Diese sollte dem aktuellen Wiederaufbauwert des Gebäudes entsprechen, um eine Unterversicherung zu vermeiden. Der Wiederaufbauwert ist der Betrag, der notwendig wäre, um das Haus in gleicher Art und Güte neu zu errichten. Eine Unterversicherung könnte im Schadensfall dazu führen, dass Sie nur einen Teil der entstandenen Kosten erstattet bekommen. Um dies zu verhindern, ist es wichtig, regelmäßig den Versicherungswert zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Was bei einer Unterversicherung geschieht, erfahren Sie hier.

    3. Einfluss der Bauweise und des Gebäudetyps

    Die Bauweise und der Typ Ihres Gebäudes können die Prämien Ihrer Wohngebäudeversicherung erheblich beeinflussen. Materialien und Konstruktionsweise könnten maßgebliche Faktoren sein, da sie das Risiko- und Schadensprofil beeinflussen. Holzbauten sind beispielsweise anfälliger für Brände, während Häuser mit Dachziegeln besser gegen Sturmschäden geschützt sind. Informieren Sie sich über den Einfluss der Bauweise auf die Prämien Ihrer Versicherung.

    4. Standort des Hauses

    Der Standort Ihres Hauses hat wesentlichen Einfluss auf die Prämienhöhe. Häuser in Regionen mit hohem Hochwasser- oder Erdrutschrisiko werden in der Regel teurer versichert als in risikoärmeren Gebieten. Zudem ist die Nähe zu Gewässern oder Industrieanlagen relevant. Mehr dazu, wie die Lage Ihr Versicherung beeinflusst, erfahren Sie hier.

    5. Berücksichtigung von Zusatzversicherungen

    Zusatzversicherungen können eine sinnvolle Erweiterung Ihrer Wohngebäudeversicherung darstellen. Glasbruchversicherung, Elementarschadenversicherung oder eine Absicherung gegen Vandalismus und Einbruchdiebstahl können je nach Umständen ratsam sein. Überlegen Sie, welche Zusatzleistungen für Ihre Immobilie nötig sind. Weitere Informationen zu sinnvollen Zusatzversicherungen finden Sie hier.

    6. Selbstbeteiligung richtig wählen

    Die Wahl der richtigen Selbstbeteiligung kann helfen, die Versicherungsprämien zu senken. Eine höhere Selbstbeteiligung verringert die Beiträge, erhöht jedoch im Schadensfall Ihre Kosten. Es ist wichtig, eine Balance zu finden, die sowohl Ihre finanziellen Risiken minimiert als auch Ihr Budget berücksichtigt. Hier finden Sie eine Anleitung zur Wahl der richtigen Selbstbeteiligung.

    Wann sollten Sie handeln?

    • Ihre bestehende Wohngebäudeversicherung ist älter als drei Jahre und wurde nicht an die stark gestiegenen Baukosten angepasst.
    • Sie haben Ihre Immobilie kürzlich modernisiert, umfassend saniert oder einen Anbau fertiggestellt.
    • Ihr Haus befindet sich in einer Region mit zunehmenden Wetterextremen, aber Sie haben keinen expliziten Elementarschutz abgeschlossen.
    • Sie kennen den aktuellen Wiederaufbauwert Ihres Hauses nicht und befürchten im Schadensfall eine Unterversicherung.
    • Sie haben Veränderungen an der Bauweise vorgenommen, wie etwa eine neue Dacheindeckung oder Fassadendämmung, und dies Ihrer Versicherung noch nicht gemeldet.

    → Dann sollten Sie Ihre Situation jetzt überprüfen.

    7. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung

    Ein regelmäßiger Check Ihrer Wohngebäudeversicherung ist notwendig, um sicherzustellen, dass der Versicherungsschutz stets auf dem neuesten Stand ist. Veränderungen im Immobilienwert oder im persönlichen Lebensumfeld sollten eine Überprüfung der Deckung auslösen. Mehr zur Wichtigkeit der regelmäßigen Überprüfung finden Sie hier.

    Um die bestmögliche Absicherung für Ihre Immobilie zu gewährleisten, lohnt sich in jedem Fall eine persönliche Beratung durch einen Experten. Dies ermöglicht Ihnen, eine auf Ihre Anforderungen maßgeschneiderte Lösung zu finden. Sie können bei uns kostenlos eine solche Beratung anfragen und sicherstellen, dass Ihre Investition optimal geschützt ist.

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